Tradition und Moderne
- Promotion

- 8. Aug.
- 4 Min. Lesezeit
im Zeichen des nachhaltigen Genusses
Eine aktuelle wissenschaftlich anerkannte klinische Studie hat bewiesen, dass mehrmaliges tägliches Trinken des Heilwassers Staatl. Fachingen STILL bei Sodbrennen hilft. Wir haben Heiner Wolters, Geschäftsführer der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH, zum Interview gebeten.
Die erste wissenschaftliche Veröffentlichung über die Wirkung des Fachinger Wassers erschien 1748. Von welchen Vorteilen profitieren Menschen noch heute?

Staatl. Fachingen wird seit jeher von Menschen bevorzugt, die Wert auf eine Säure-Basen-Balance legen. Dabei kommt vor allem dem Mineralstoff Hydrogencarbonat (HCO3-) eine große Bedeutung zu, da er wie kein anderer Mineralstoff Übersäuerungen im Körper aktiv entgegenwirkt. Es bindet aktiv überschüssige Säuren und unterstützt damit einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper. Doch es hilft nicht nur bei üppigeren und säurehaltigen Speisen, sondern auch beim Weingenuss, da die Weinsäure dem Wein zwar Spritzigkeit verleiht, jedoch nicht für alle Menschen gut verträglich ist. Staatl. Fachingen puffert sie im Magen ab und reguliert so den Säure-Basen-Haushalt. Kaffee ist ein weiteres Genussthema: Wasser neutralisiert die Geschmacksknospen von Zunge und Gaumen für die Entfaltung der mehr als 1.000 Aromen von Kaffeebohnen und Staatl. Fachingen neutralisiert zudem die im Kaffee enthaltene Gerbsäure und verhindert so die Übersäuerung des Magens und Sodbrennen.
Was sind die Vorteile von Heilwasser mit hohem Hydrogencarbonat-Anteil?

Die „basische Wirkung“ wird durch weitere lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verstärkt – im Fall von Staatl. Fachingen STILL z. B. Calcium, Magnesium und Natrium. Eine aktuelle wissenschaftlich anerkannte klinische Studie hat bewiesen, dass mehrmaliges tägliches Trinken des Heilwassers Staatl. Fachingen STILL bei Sodbrennen hilft. Sie zeigte bei 84,7 Prozent der Proband:innen, die täglich 1,5 Liter des Heilwassers Staatl. Fachingen STILL getrunken haben, eine deutliche Symptomreduktion bei Sodbrennen, Verdauungsstörungen im Oberbauch und saurem Aufstoßen. Das Heilwasser verbesserte die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei einer sehr guten Verträglichkeit. Staatl. Fachingen STILL hat damit eine hohe Wirksamkeit bewiesen und machte die Einnahme von anderen Medikamenten in den meisten Fällen überflüssig. Bei Studienteilnehmer:innen, die als Placebo ein herkömmliches Mineralwasser getrunken haben, war diese Symptomreduktion nicht zu erkennen. Es ist also nicht die Zufuhr von Mineralwasser an sich entscheidend, sondern die richtige Auswahl des Produkts.
Steigt der Wasserbedarf im Sommer?
Das hängt von mehreren Parametern ab: Generell gilt, dass ein erwachsener Mensch täglich etwa 2,5 Liter Wasser umsetzt. Rund ein Liter Wasser nimmt er ganz unbewusst durch feste Nahrung auf. Der Rest – etwa 1,5 Liter Wasser – muss über das Trinken aufgenommen werden. Diese Menge variiert nach Körpergewicht und Tätigkeit. Bei hohen Temperaturen und Saunagängen, aber auch bei Sport und körperlichen Arbeiten kann sich der Bedarf schnell verdoppeln oder sogar verdreifachen. Woran die wenigsten denken: Beim Schwitzen verliert man nicht nur Feuchtigkeit, sondern wichtige Mineralstoffe. Daher sollte man hier auch auf die mineralische Zufuhr bei den Getränken achten und möglichst regelmäßig ca. 2 bis 2,5 Liter eines säurepuffernden Mineral- oder Heilwassers am Tag trinken. Optimal ist es, gleichmäßig über den Tag verteilt zu trinken, am besten alle 1,5 Stunden ein 200 ml-Glas. Ich selbst habe mir angewöhnt, schon vor dem Aufstehen ein Glas Staatl. Fachingen zu trinken – das macht wach und bringt den Organismus in Schwung. Auch bei rein geistigen Tätigkeiten in Konferenzen, Seminaren etc. sollte übrigens immer für Mineralwasser gesorgt sein – denn das fördert die geistige Leistungsfähigkeit.
Wasser ist ein wertvolles Gut. Was unternimmt das Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz?

Als reine Naturprodukte sind Mineral- und Heilwässer auf eine intakte Umwelt angewiesen. Unser Nachhaltigkeitsansatz beginnt daher mit einer schonenden Förderung von Heil- und Mineralwasser am Quellort und reicht bis zur Abfüllung in der optimalen Glasverpackung im Mehrwegkreislauf. Auf unsere Initiative hin wurde der Einzugsbereich um den Brunnen schon vor Jahren zum Heilquellenschutzgebiet mit strengen Auflagen deklariert. Um die Reinheit und Qualität des Wassers zu bewahren, betreiben wir kontinuierlichen Quellschutz und überprüfen mit einem umfänglichen Quellenmanagement die Qualität des Quellvorkommens. Aber nicht nur die Quelle muss geschützt werden, sondern der gesamte Prozess. Ein wirklicher Höhepunkt war 2018 die Inbetriebnahme unserer weltweit einzigartigen und nach pharmazeutischen Hygiene-Standards konzipierten Glasmehrweg-Abfüllanlage über drei Stockwerke. Unsere Flaschenreinigungsmaschine verfügt über eine Gasdirektbefeuerung und spart fast 50 Prozent Energie ein. Die Wärmerückgewinnung speist zugleich das Brauchwasser der Kastenreinigung. Die Recycling-Quote liegt in Fachingen übrigens bei nahezu 100 Prozent für Verschlüsse, Etiketten, Glas und Transportkisten. Kästen beispielsweise werden geschreddert und bilden das Rohmaterial für neue Transportkisten. Auch die Paletten werden repariert und wiederverwendet. Die ressourcenschonende Qualitätsphilosophie „Made in Germany“ rund um das Produkt und die Verpackung setzen wir mit unserer Lieferantenauswahl konsequent fort.
Wie viele Flaschen laufen pro Jahr aus der Abfüllanlage?
2024 füllten wir in Fachingen 95 Millionen Flaschen. Mit unserer Sorte STILL sind wir Marktführer im Segment der Heilwässer. Besonders stolz macht es uns, dass wir seit jeher auf den Einsatz von PET-Flaschen verzichtet haben. Unsere Glasflaschen können bis zu 50mal gefüllt werden, bevor wir sie recyceln.



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