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Nachhaltiges Spielzeug von HuckFinn

Julia Brusche, die Gründerin von HuckFinn Spielwaren, die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit studiert hat und zuletzt als Grundschullehrerin arbeitete erzählt, was das Besondere an ihrer Geschäftsidee ist: „Das Thema Nachhaltigkeit und Spielwaren beschäftigt mich schon seit ich vor 5 Jahren selbst Mutter geworden bin – auf der Suche nach Spielzeug für meinen Sohn, später auch für meine Tochter stellten sich mir immer wieder die selben Fragen: Kann mein Kind das bedenkenlos in den Mund nehmen? Was für eine Farbe ist da dran? Woher kommt es?


Schnell war es für mich klar, dass es nicht einfach ist, wirklich nachhaltige Spielwaren einzukaufen – greenwashing wird von vielen Unternehmen betrieben und einige machen das so gut, dass es schwierig ist dahinter zu sehen. Es hat mich entsprechend viel Zeit und Energie gekostet Spielsachen zu finden, die sowohl meinen Anforderungen entsprachen als auch den Kindern Spaß machten. Ich will ihnen ja nicht allerlei Möglichkeiten wegnehmen, Spiele zu spielen, die sie vielleicht bei Freunden oder im Kindergarten sehen, ich möchte nur nachhaltigere Versionen oder Alternativen haben.


So wuchs der Wunsch nach einem Laden, bei dem ich wirklich bedenkenlos einkaufen kann – und es entstand die Idee zu HuckFinn Spielwaren. Benannt nach Huckleberry Finn, der ein Abenteuer nach dem andern erlebt, frech und frei ist. Ein bisschen etwas, wie Kinder sein sollen.


Im Frühjahr dieses Jahres bin ich an die Spielwarenmesse nach Nürnberg gefahren – eine riesige Fachmesse voller Spielsachen. Zwei ganze Hallen waren dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Es war sehr inspirierend. Ich habe tolle Leute kennenlernen dürfen und da stand fest – ich will auch Teil dieser Bewegung sein.


Die Hersteller, die ich anbiete sind größtenteils kleine Manufakturen oder Produzenten, die in Europa sitzen – wegen der kürzeren Lieferkette. So kann ich auch sicher sein, dass die Arbeitsbedingungen und Löhne fair sind. Ich hoffe in Zukunft mein Portfolio noch entsprechend erweitern zu können. HuckFinn Spielwaren befindet sich aber noch in der Wachstumsphase und es wird sicher noch einiges passieren. Ideen habe ich viele.

Ich bin aber auch der Meinung, dass gerade die Spielzeugindustrie – die sich an unsere Kinder richtet – doch der Vorreiter sein sollte wenn es darum geht unseren Planeten für eben diese Kinder zu schützen.


Natürlich sage ich nicht, dass alles konventionelle schlecht ist. Es ist auch nachhaltig, wenn der Sohn mit dem Lego vom Papa spielt. Man kann und muss Spielsachen reparieren oder wiederverkaufen können. Beides Ideen, die in Zukunft auch bei HuckFinn Spielwaren angeboten werden sollen. Eine „pre-loved“ Abteilung. Reparaturangebote in Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten. Für ressourcenschonende, soziale Zusammenarbeit.

Ich wünsche mir, dass ich viele Menschen zu bewussteren Kaufentscheidungen be-wegen kann. Das nächste Set für den Strand vielleicht aus Bio Plastik oder recyceltem Plastik, das im Meer oder am Strand gesammelt wurde, anstatt neu aus Erdöl hergestellte Eimer und Schaufeln, die dazu noch instabiler sind und nur einen Sommer halten.


HuckFinn Spielwaren ist ein Herzensprojekt und ich bin stolz, dass ich jetzt soweit bin und starten konnte.“



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