Grillen und chillen
- Michaela Hocek

- 9. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Die Saison, die nach Holzkohle, Grillaromen, Sommercocktails und guter Zeit mit Freunden riecht, ist eröffnet. Wir haben uns angesehen, welche nachhaltigen Trends 2025 die Szenerie am und rund um den Rost bereichern.

Sarten wir – ähnlich der Planung einer Grillparty – mit den Vorbereitungen. Von Seiten des PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) gibt es wertvollen Input, dass auf den Kauf regional produzierter Holzkohle geachtet werden sollte. Das unabhängige, globale Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung widmet sich der ökologischen Vielfalt und dass nicht mehr Holz entnommen wird, als nachwächst. Die PEFC-Expert:innen wissen, dass es sich bei umweltverträglicher Grillkohle oft um naturbelassene Buchen-Resthölzer wie Kronenholz oder Reste aus der Säge- und Möbelindustrie aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen Wäldern handelt. Lange Transportwege entfallen und Hobby- wie Profigrillmeister schätzen die hohe, gleichmäßige Hitze und langanhaltende Glut von Buchenholzkohle. Um sichergehen zu können, dass keine Tropenhölzer oder Rohstoffe aus weit entfernten Ländern wie Paraguay oder Namibia verwendet werden, lohnt sich der Blick nach DIN-Prüfzeichen und PEFC-Siegel. Wer gänzlich Neues ausprobieren will, kann auf Weinreben oder Olivenkern-Briketts etc. setzen oder widmet sich der Herstellung von DIY-Grill-
anzündern.
Ran ans Grillgut

Wenn schon Fleisch und Grillkäse dann bitte in Bio-Qualität. Auch Wildfleisch – idealerweise aus
heimischer Jagd – lässt sich gut grillen. Aufgrund des geringeren Fettgehalts sollte es schonender
gegart werden. Die wahre Vielfalt ergibt sich, wenn man sich pflanzlichen Alternativen öffnet. Gefüllte Portobello-Pilze, Riesenzwiebeln und Auberginen sind nur drei Beispiele für kreative Grillgerichte. Seitan, Tempeh und Tofu machen sich auf dem Spieß oder in der Grillpfanne hervorragend. Und auch selbstgemachtes Streetfood erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Dieses wird häufig auf einer Plancha – einer speziellen Grillplatte – oder dem Pizzastein zubereitet. Kreative Grillköpfe setzen damit z. B. knusprig-saftige Smash-Burger um. Damit Fischfilets beim Grillen nicht zerfallen, sollte die Haut nicht abgelöst und mit der Hautseite als erstes auf den Rost oder die Plancha gelegt werden. Die Platzierung auf Bio-Zitronenscheiben sorgt für eine frische Note. Filets und Steaks sollten nur einmal gewendet werden und auch erst dann, wenn der Fisch sich leicht lösen lässt.
Köstliches Drumherum

Eine Marinade aus Olivenöl, Pfeffer, Knoblauch, Rosmarin, Thymian und etwas Wacholder ist schnell selbst hergestellt und auch Rubs und Saucen sind einfach zu machen. Ebenso wie Grillsaucen: Dazu werden beispielsweise kleingewürfelte Paprika und Tomaten mit Zwiebeln, Kräutern und Knoblauch in Olivenöl angebraten und mit Pfeffer, Salz und Zitrone abgeschmeckt. Pflanzenjoghurtsaucen mit Kräutern passen zu den meisten Grillgerichten und geben einen kühlenden Kontrast zur „heißen Ware“. Tomaten- oder Bohnendips werden mit Ketchup und/oder veganer Mayonnaise und Gewürzen nach Wahl abgerührt. Exotischere Variationen mit saisonalem Obst wie Marillen, Kirschen oder Pflaumen und Räucheraromen kitzeln den Gaumen auf unerwartete Weise. Dem Retro-Foodtrend zu bitteren Lebensmitteln (sie regen die Verdauung an und unterstützen die Gallen- und Leberfunktion) wird man mit Radicchio und Chicorée vom Grill gerecht. Sie können optisch ansprechend mit frisch gepresstem Orangensaft, Balsamicocreme und grobkörnigem Meersalz angerichtet werden.
Welcher Grill soll es sein?
Eines vorweg: Richtig oder falsch gibt es bezüglich der Gerätschaft nicht. Umso verständlicher wird es, dass begeisterte Hobbygriller nicht selten zwei bis drei verschiedene Griller ihr eigen nennen. Nach wie vor sind die Fans der Kohlegrills in der Mehrzahl. Das ist gut so, sofern genügend Freifläche zur Verfügung hat. Sie sind einfach zu bedienen und immer wieder auch an Seen oder am Strand zu sehen, da kleine Modelle unterwegs praktisch sind. Elektrogriller sind die erste Wahl für Balkon oder Terrasse im urbanen, eng verbauten Raum, so offenes Feuer verboten ist. Sie punkten mit geringer Rauchbelästigung und können im Winter auch indoor verwendet werden. Modelle wie der „Lumin“ von Weber sind nicht nur ästhetisch im Design, sondern erreichen auch in kurzer Zeit erstaunliche Temperaturen, die gut kontrolliert werden können. Keramik- oder Kamado-Grills haben ihren Ursprung in Japan. Sie sind an ihrem eiförmigen Design zu erkennen und sind für schonendes Niedertemperaturgaren, Räuchern und Backen bekannt. Die Feuerkammer im Inneren kann von 70 bis 400 Grad Celsius erhitzt werden und bringt gleichmäßig gegarte Speisen hervor. Der Verbrauch ist durch die gute Isolierung gering.



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