• Philipp Lumetsberger

Gesund bis ins hohe Alter: So bleiben Frauen möglichst lange gesund

Unterschiedliche Krankheitsverläufe, verschiedene Symptome und geschlechtsspezifische Erkrankungen von Frauen stellen das Gesundheitssystem vor Herausforderungen. Damit Frauen möglichst lange gesund bleiben, sind Vorsorgeuntersuchungen, regelmäßige Bewegung und eine nachhaltige Ernährung unerlässlich.


Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung sind Frauen. Sie unterscheiden sich sehr häufig in ihrem Gesundheitsverhalten und ihren Krankheitsverläufen von Männern. Dies äußert sich nicht nur in Form von unterschiedlichen Symptomen bei manchen Krankheiten, sondern auch bei der unterschiedlichen Reaktion auf medizinische Behandlungen. Außerdem gibt es gewisse Erkrankungen, die nur Frauen oder Männer betreffen oder geschlechtsspezifisch vermehrt auftreten.

Darüber hinaus stellen auch die Wahrnehmung des eigenen Gesundheitszustands, das Gesundheits- und Risikoverhalten sowie die Nutzung von Früherkennungsmaßnahmen wesentliche Aspekte dar. All diese Faktoren sind in der Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung von Frauen zu berücksichtigen.



Frauengesundheit im Fokus

Über Jahrzehnte wurden die genannten Aspekte so gut wie gar nicht beachtet. Mittlerweile hat sich dies jedoch geändert und die Politik hat entsprechende Regelungen erlassen. In Deutschland beispielsweise wurde mit dem im Jahr 2015 erlassenen Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (kurz: Präventionsgesetz) ein wichtiger Schritt gesetzt. Demnach müssen die Krankenkassen bei ihren Leistungen entsprechende Forschungsergebnisse zu geschlechtsspezifischen Unterschieden berücksichtigen und diese dementsprechend gestalten. Und das nicht nur bei Prävention und Gesundheitsförderung, sondern auch bei Diagnose und Therapie.

In Österreich wurde 2017 der Aktionsplan Frauengesundheit präsentiert, der die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Rahmen der Gesundheitsforschung, der Gesundheitsförderung und auch der Gesundheitsversorgung in den Fokus rücken soll. Er umfasst 17 Wirkungsziele und 40 Maßnahmen mit dem Ziel, die Gesundheitsrisiken von Frauen zu reduzieren.


Politische Maßnahmen

Das Präventionsgesetz in Deutschland und der österreichische Aktionsplan Frauengesundheit sollen ein Bewusstsein für Frauengesundheit schaffen und das Vorsorge- und Therapieangebot verbessern.


Frauenpower und Pflanzenkraft


Welche Frau kennt es nicht: Das alltägliche Jonglieren zwischen Beruf und Familienleben lässt kaum Zeit, um täglich für eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu sorgen. Von der nötigen Selbstfürsorge mal ganz zu schweigen. Kommen dann noch besondere Phasen wie Menstruation, Schwangerschaft oder Wechseljahre hinzu, stehen Frauen körperlich als auch zum Teil psychisch vor einer enormen Herausforderung. Der Bio-Pionier GSE hat speziell für diese Bedürfnisse des weiblichen Organismus schonende, pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, die ausschließlich natürliche Rohstoffe in bester Bio-Qualität beinhalten und zudem vegan, gluten- und laktosefrei sind. Drei dieser pflanzlichen Supporter möchten wir hier vorstellen:


Der Frauen Vital Complex enthält pflanzliche B Vitamine in Kombination mit natürlichem Vitamin C und Vitamin E sowie Mineralstoffe und essentiellen Spurenelemente, die zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Funktion des Immun- und Nervensystems beitragen. Der besonders hohe Gehalt an natürlichem Vitamin B6 trägt außerdem maßgeblich zur Regulierung der normalen Hormontätigkeit und zu einer Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Für das innere und äußere Wohlbefinden und die Vitalität trägt der Haut, Haare, Nägel Complex mit natürlicher Kieselsäure aus Bambussprossenextrakt, Selen aus Senfkörnern und B-Vitaminen aus Guaven-, Basilikumblatt und Zitronenschalenextrakt zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei – auch in Stresssituationen.



Mit dem Biotin Compact liefert GSE das sogenannte „Schönheitsvitamin“ Biotin aus biologischem Basilikumblattextrakt und Sonnenblumenkernen. Auch Biotin trägt zum Erhalt schöner Haut und Haare bei und unterstützt außerdem die normale Funktion des Energiestoffwechsels und des Nervensystems. Da der Körper Biotin nicht selbst bilden und nur kurz speichern kann, sollte es regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Am besten pflanzlich und ohne künstliche Zusatzstoffe. Deshalb enthält die gesamte Phyto Vitamins Linie von GSE nur Vitamine und Mineralstoffe, die direkt aus Pflanzen gewonnen werden. Und das finden wir ziemlich stark. Weitere Infos unter: www.gse-vertrieb.de


Höheres Alter- höheres Gesundheitsrisiko


Einem Bericht des Robert Koch Instituts zufolge bewerten zwei Drittel - rund 35 Millionen Frauen - in Deutschland ihre Gesundheit als gut oder sehr gut, ein etwas niedrigerer Anteil als bei Männern. Mit höherem Alter wird der Gesundheitszustand allerdings schlechter eingeschätzt: Nur knapp die Hälfte der Frauen ab 65 Jahren nimmt die eigene Gesundheit als gut oder sehr gut wahr.


Mit zunehmendem Lebensalter steigt erwiesenermaßen das Risiko an bestimmten Krankheiten wie Krebs, Osteoporose, Schlaganfall oder Demenz zu erkranken. Vorsorgeuntersuchungen, eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung sowie regelmäßige Bewegung sind wirksame Faktoren, um Krankheiten vorzubeugen und bis ins hohe Alter gesund zu bleiben. Gesunde Ernährung unterstützt nachweislich das köpereigene Abwehrsystem und kann dazu beitragen, Krankheiten zu verhindern oder bei schon bestehenden Krankheiten Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess zu begünstigen. Zu den Erkrankungen, von denen Frauen häufiger betroffen sind, gehören Muskel und Skelett-Erkrankungen – vor allem Arthrose, Osteoporose und rheumatoide Arthritis – sowie eine Reihe psychischer Erkrankungen wie Depression, Angststörungen und Essstörungen.


Vorsicht in den Wechseljahren


Besonders in den Wechseljahren sollten Frauen darauf achten, wie sie sich ernähren. Denn bestimmte Lebensmittel können einer Gewichtszunahme entgegenwirken oder das in dieser Zeit erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen oder Osteoporose senken.


Obst und Gemüse – der Umwelt zuliebe aus biologischem und nachhaltigem Anbau – sollten während den Wechseljahren vermehrt auf dem Speiseplan stehen. Aber auch Hülsenfrüchte, Vollkorn- und fettarme Milchprodukte liefern wichtige Nährstoffe. Wahlweise können auch Bio-Nahrungsergänzungsmittel aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen konsumiert werden, um die ausreichende Zufuhr an Vitaminen, Omega 3-Fettsäuren und Calcium zu gewährleisten.


Gesunde Ernährung: Vor allem in den Wechseljahren ist eine abwechslungsreiche und nachhaltige Ernährung das A und O

Osteoporose trifft vermehrt Frauen


Bei der Osteoporose – auch bekannt als Knochenschwund – verändert sich die Struktur der Knochen. Spätestens ab etwa dem 40. Lebensjahr beginnt ein langsamer Abbau, bei dem die Knochen an Festigkeit und Elastizität verlieren. Von einer Osteoporose sprechen Fachleute, wenn die Knochendichte einen bestimmten Wert unterschreitet. Dann können Knochen schon bei geringem Anlass brechen. Frauen erkranken im Schnitt drei Mal so häufig an Osteoporose wie Männer.


Neben gegebenen Risikofaktoren wie familiäre Veranlagung, weibliches Geschlecht und Alter tragen auch Faktoren zur Entstehung einer Osteoporose bei, die aktiv beeinflusst werden können. Eine gesunde Lebensführung ist daher der Schlüssel für jede Vorbeugung.


Eine ausgewogene Ernährung, die eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D sicherstellt, hilft dem Körper alle wichtigen Nährstoffe für gesunde Knochen zuzuführen. Außerdem ist regelmäßige Bewegung unerlässlich, um dem Knochenschwund vorzubeugen. Als Richtwert gilt, dass sich mäßig anstrengende Ausdaueraktivitäten von mindestens zweieinhalb bis fünf Stunden in der Woche, beispielsweise zügiges Gehen oder Radfahren, positiv auf die Knochenstruktur auswirken.



Risikofaktor Brustkrebs


Alleine in Deutschland erkranken jedes Jahr nach Angaben des Robert Koch Instituts in etwa 70.000 Frauen an Brustkrebs. Da diese Krebsart in den frühen und damit noch gut behandelbaren Stadien häufig keine Beschwerden verursacht, richten sich die

Früherkennungsuntersuchungen insbesondere an Personen ohne Anzeichen für Brustkrebs.


In Deutschland können Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre kostenlos eine Mammographie-Untersuchung in Anspruch nehmen. Bei dieser lassen sich Krebsvorstufen oder kleine Geschwulste entdecken, die noch nicht ertastet werden können. In Österreich steht die kostenlose Früherkennungsmammographie Frauen schon ab 40 Jahren zur Verfügung.


Zusätzlich wird im Rahmen der Brustkrebsvorsorge allen Frauen die Möglichkeit einer Tastuntersuchung, die vom Frauenarzt durchgeführt wird, angeboten. Das Sozialunternehmen discovering hands hat diese Form der Früherkennungsart deutlich verbessert und nutzt den überlegenen Tastsinn von sehbehinderten Frauen. Sie werden zu professionellen Medizinisch-Taktilen Untersucherinnen (MTU) ausgebildet und sind danach in der Lage, minimale Veränderungen im Brustgewebe zu erfühlen. Eine Studie hat gezeigt, dass die speziell ausgebildeten sehbehinderten Frauen in etwa 30 Prozent mehr und rund 50 Prozent kleinere Gewebeveränderungen als Ärzte ertasten.


Diese sogenannte Taktile Brustuntersuchung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Sie findet unter ärztlicher Verantwortung statt und das Untersuchungsergebnis wird anschließend mit dem Mediziner besprochen. Die Kosten für eine solche Untersuchung werden von zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen und allen Privatversicherungen übernommen. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass diese Früherkennungsmethode keinesfalls eine Mammographie ersetzt, sondern eine sinnvolle Ergänzung zur Brustkrebsvorsorge darstellt.


Das Konzept von discovering hands hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt und wurde mittlerweile vielfach prämiert. So beispielsweise auch mit dem Next Economy Award des Forum Nachhaltig Wirtschaften.


Discovering Hands

Aktuell arbeiten deutschlandweit 50 ausgebildete Medizinisch-Taktilen Untersucherinnen (MTU) in mehr als 100 Arztpraxen, Kliniken und discovering hands-Zentren. 31 gesetzliche Krankenkassen und alle Privatversicherungen übernehmen die Untersuchungskosten.