Fermentieren leicht gemacht

Ob Kefir, Kombucha oder Kimchi – fermentierte Lebensmittel erleben derzeit ein bemerkenswertes Comeback. Kein Wunder, denn die lebendigen Kulturen, die bei der Fermentation entstehen, gelten als wahre Wohltat für die Darmflora. Wer die traditionsreichen Getränke und Speisen selbst herstellen möchte, scheitert im Alltag jedoch häufig am passenden Equipment: Kefirkörner müssen mühsam abgeseiht werden, improvisierte Gefäße sind schwer zu reinigen und das Ergebnis fällt jedes Mal anders aus.

Das slowenische Unternehmen Borgla hat sich genau dieses Problems angenommen und entwickelt unter der Marke Kefirko durchdachte Fermentationsgeräte für den Hausgebrauch. Den Anfang machte ein speziell konstruiertes Kefirglas, dessen cleverer Siebdeckel das Trennen der Kefirkörner vom fertigen Getränk deutlich erleichtert – ganz ohne zusätzliches Sieb und klebrige Hände.

Mittlerweile ist daraus ein komplettes Sortiment gewachsen: Neben Fermentern für Milch- und Wasserkefir umfasst es einen Kombucha-Fermenter, einen Sauerteig-Fermenter, einen Käsebereiter sowie einen Gemüse-Fermenter, mit dem Kimchi, Sauerkraut und Co. gelingen. Ergänzt wird das Angebot durch Gläser für die zweite Fermentation und Lagerung sowie öko-zertifizierte Kulturen aus eigener Produktion – von Kefirkörnern über Kombucha-Startersets bis hin zu Sauerteigstarterkulturen. Sämtliche Geräte sind auf einfache Handhabung, gleichbleibende Ergebnisse und eine möglichst lange Lebensdauer ausgelegt.
Wissen wird bei Kefirko großgeschrieben: Im Lernzentrum auf der Website finden Einsteiger:innen ausführliche Anleitungen und Rezepte für sämtliche Fermente. Mehr als 200.000 verkaufte Produkte weltweit zeigen, dass das Konzept aufgeht. Ganz nebenbei profitiert auch die Umwelt: Wer Kefir und Co. zu Hause ansetzt, spart Verpackungsmüll und lange Transportwege und weiß dabei immer genau, was im Glas steckt.
KEFIR, KOMBUCHA IM HANDUMDREHEN

Unter der Marke Kefirko entwickelt das slowenische Unternehmen Borgla Fermenter für Milch- und Wasserkefir, Kombucha, Sauerteig, Gemüse und Käse sowie öko-zertifizierte Kulturen aus eigener Produktion.
Schnelle und vegane Mahlzeiten
Fertiggerichte und gutes Gewissen: das passte lange Zeit nicht zusammen. Lange Zutatenlisten, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen haben dem schnellen Essen aus dem Regal einen zweifelhaften Ruf eingebracht. Dass es auch anders geht, beweisen die vier Tress-Brüder von der Schwäbischen Alb: Ihre veganen Bio-Gerichte werden mit frischen Zutaten aus rein biologischem Anbau zubereitet – nach den Rezepturen von Bio-Spitzenkoch Simon Tress und dabei ganz ohne Zusatzstoffe.

Das Sortiment deckt dabei fast jeden Geschmack ab. Die Suppen und Eintöpfe reichen von Tomaten-Basilikum über Kürbis-Kokos bis zum schwäbischen Klassiker Linseneintopf. Die Länderküche-Suppen bringen mit Sorten wie der indischen Süßkartoffel-Erdnuss-Suppe oder der Green-Thai-Nudel-Suppe internationale Aromen auf den Teller. Bei den veganen Fertiggerichten – etwa Rotes Thai-Curry, Tikka Masala oder Curry Typ Butter Chicken – sorgt Soja vom Bodensee als regionaler Fleischersatz dafür, dass garantiert niemand etwas vermisst.
Wer es besonders ausgewogen mag, greift zu den veganen Bowls: Sorten wie die India Tandoori Bowl oder das marokkanische Kichererbsen-Erdnuss-Curry mit Banane nehmen geschmacklich mit auf eine Reise in ferne Länder und sind zugleich wertvolle Ballaststoffquellen ganz ohne Zuckerzusatz. Die Protein-Bowls liefern darüber hinaus 20 Gramm pflanzliches Eiweiß pro Portion. Und wer Vorräte anlegen möchte, wird ebenfalls fündig: Suppen und Currys gibt es auch ungekühlt im praktischen Glas, die Currys mit Reis begleiten als schnelle Mahlzeit beim Campen oder auf Reisen.
Erhältlich sind die Produkte unter anderem bei Rewe, Edeka, Kaufland, Alnatura und in vielen Biomärkten.
BIO, VEGAN UND OHNE ZUSÄTZE
Die veganen Bio-Suppen, Eintöpfe, Bowls und Fertiggerichte der Tress-Brüder werden ohne Geschmacksverstärker, Aromen und Konservierungsstoffe gekocht – nach Rezepturen des Spitzenkochs Simon Tress.

Frische Pilze aus der Box
Knackige Champignons, geerntet mitten in der eigenen Küche – was nach Utopie klingt, macht die Mjko GmbH aus dem Oldenburger Münsterland mit ihrer Bio-Pilzbox möglich. Hinter dem Unternehmen, dessen Name sich von der Mykologie, der Wissenschaft der Pilze, ableitet, steht ein Zusammenschluss mehrerer Familienbetriebe mit fast 30 Jahren Erfahrung in der Pilzzucht. Die Pilzzucht erfolgt nach Bio-Standards. Mjko verweist unter anderem auf Bioland-Richtlinien, die Bio-Pilzboxen sind nach Naturland zertifiziert.
Bild: mjko
Mit dem Selbstzuchtkit holt man sich dieses Know-how direkt nach Hause. Die Box ist wahlweise mit weißen oder braunen Champignons erhältlich und enthält alles, was für die eigene Ernte nötig ist: fertig beimpftes Substrat, Deckerde und sogar einen Schraubaufsatz, der eine handelsübliche Kunststoffflasche in eine Gießkanne verwandelt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Set ist bewusst so gestaltet, dass auch absolute Neulinge damit zurechtkommen.
Und so funktioniert es: Die Erde wird locker auf dem Substrat verteilt, angefeuchtet und die Box an einen warmen Ort mit 20 bis 25 Grad gestellt. Nach acht bis zehn Tagen zeigen sich die ersten weißen Myzelfäden. Ist die Erde vollständig durchwachsen, zieht die Box an einen kühleren Platz (ideal sind 14 bis 18 Grad), damit die Fruchtkörper sprießen können. Wichtig ist dabei, die Erde stets etwas feucht zu halten. Rund eine Woche später sind die kleinen Pilzköpfe zu erntereifen Champignons herangewachsen, die sich mit einer leichten Drehung lösen lassen.
Das Beste daran: Die Pilze wachsen in mehreren Wellen über Wochen hinweg. Und auch nach der letzten Ernte ist nicht Schluss: Das verbrauchte Substrat kann als Dünger für den Garten verwendet werden. So schließt sich der ökologische Kreislauf auch im eigenen Zuhause. Erhältlich ist die Bio-Pilzbox im hauseigenen Onlineshop.

PILZZUCHT FÜR ZUHAUSE
Mit der Bio-Pilzbox von Mjko lassen sich weiße oder braune Bio-Champignons ganz einfach zu Hause züchten. Alles Nötige ist im Set enthalten, die erste Ernte wartet nach rund drei Wochen.



Fermentieren wirkt auf den ersten Blick kompliziert, wird aber mit dem richtigen Zubehör erstaunlich alltagstauglich. Gerade die Idee, Geräte speziell für Kefir, Kombucha oder Kimchi zu entwickeln, nimmt viel Unsicherheit aus dem Prozess. Schön ist auch der Nachhaltigkeitsgedanke: selbst herstellen, Verpackungen sparen und genau wissen, was am Ende im Glas landet. Für eine kleine Pause zwischendurch: https://joocasino-deutsch.com/.
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