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  • AutorenbildPhilipp Lumetsberger

Essbarer Kaffebecher von All Cup

So genannter Coffee to go erfreut sich in Deutschland einer immensen Beliebtheit. Der Kaffeekonsum auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni und Co. verursacht allerdings eine enorme Menge an Müll, da hierbei fast ausschließlich schwer zu recycelnde Einwegbecher zum Einsatz kommen.


Das in Münster ansässige Start-up AllCup sagt diesen Müllbergen mit ihrer bahnbrechenden Entwicklung den Kampf an. Die Idee der drei Unternehmensgründer Sarah Theresa Schulte, Lara Wagemann und Martin Nauen klingt im ersten Moment kurios. Statt den Kaffeebecher wegzuschmeißen, soll dieser einfach aufgegessen werden. Möglich macht dies eine eigens entwickelte Beschichtung, die einen Waffelbecher sowohl hitze- als auch wasserbeständig macht.



Seit der Gründung von AllCup Ende 2019 machten Schulte, Wagemann und Nauen konstant Fortschritte und konnten so etwa ein Patent für ihre Erfindung anmelden, ein eigenes Labor in Münster beziehen und die Finanzierung ihres Produktes sicherstellen.


Mittlerweile ist die Entwicklung der essbaren Kaffeebecher sehr weit fortgeschritten und der Startschuss für eine erste Pilotphase steht unmittelbar bevor. In dieser soll unter anderem die Funktionsfähigkeit der Beschichtung überprüft werden soll. Die Produktion der wasserbeständigen Waffelbecher soll in einer Anlage in Kiel anlaufen. Während dieser Testphase sollen laut AllCup rund 25.000 essbare Kaffeebecher pro Monat hergestellt werden.


Kaffeegenuss ohne Müll

Mit den essbaren AllCup-Waffelbechern gehören Einwegbecher der Vergangenheit an. Eine speziell entwickelte und zum Verzehr geeignete Beschichtung sorgt dafür, dass Heißgetränke wie etwa Kaffee die Waffel nicht aufweichen können.





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