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  • AutorenbildMichaela Hocek

Der aktive Herbst: Bewegung und Freude an der frischen Luft

Je mehr Zeit Sie in den kommenden Wochen an der frischen Luft in der Natur verbringen, desto besser. Denn beim Wandern, Radfahren, Klettern, Yoga oder Walken und Laufen wird an den Stellrädern für ein starkes Immunsystem gedreht.


Die letzten heißen Tage steigern die Vorfreude auf die Saison, wo besonders warmes Licht und buntes Laub die Outdoor-Aktivitäten begleiten. Zudem machen herbstlich-milde Temperaturen mehr Lust darauf, sich sportlich zu betätigen als in Hitzeperioden. Außerdem ist das Training rund um 15 Grad Celsius besser verträglich für das Herz-Kreislauf-System – auch für Einsteiger. Jetzt die persönliche Kondition bewusst zu steigern, bereitet inmitten reizvoller Naturschauspiele entschleunigendes Vergnügen.


Qual der (Sport-)Wahl


Gehen als die natürlichste aller Bewegungen ist für jede Altersgruppe geeignet – ob letztendlich eine entspannte Plateauwanderung, Tour im hochalpinen Gelände, Weit- oder Stadtwanderwege angepeilt werden, ist eine Frage der verfügbaren Zeit und des individuellen Fitnesslevels. Das gilt ebenso beim Radfahren, wo zusätzlich auf die geänderten Straßen- und Geländebedingungen gut geachtet werden sollte. Weniger Reifendruck sorgt für bessere Bodenhaftung und in Kurven sind das Tempo sowie das Lenkverhalten auf Feuchtigkeit, Rollsplit und am Boden liegendes Laub anzupassen. In höhere Lagen sollten nur noch fortgeschrittene Radler aufbrechen, da bereits mit feuchtem Laub und mitunter auch schon Schnee gerechnet werden muss. Anfänger, Familien und Genussradler sollten sich daher auf asphaltierte Strecken begeben.


Beim Laufen sind Trailrunning im Wald oder ein Lauf durch den Stadtpark abwechslungsreiche Varianten. Wichtig, um dranzubleiben, ist es, die Laufeinheiten vielfältig zu gestalten. Für die Konditionssteigerung lohnt es sich, Intervalltraining oder kurze Sprints mit Fitnessübungen zu kombinieren. Das spricht unterschiedliche Muskelgruppen an und wirkt sich positiv auf die Ausdauer aus. Nutzen Sie vorhandene Ressourcen: Sehen Sie sich in Ihrem Umfeld um und Sie werden Parkbänke, liegende Baumstämme, Geräte auf Spielplätzen oder in Motorikparks entdecken, um zusätzliche Übungen für den Oberkörper einbauen zu können oder das Cool-Down-Programm und Stretching an unterschiedlichen Orten zu bestreiten.

Bild 1&2: Die Yoga-Wear von Wellicious ist „Cradle to Cradle“-zertifiziert und zeichnet sich durch hohen Tragekomfort aus. //Fresher Cropped Tank: EUR 79,- / 7/8 Dynamic Leggings: EUR 119,- wellicious.com
Bild 3: Die mit dem Grünen Knopf zertifizierte Bauchtasche „Pulse Pro 5“ wird mit ihren durchdachten Fächern vielen Sportarten gerecht. //EUR 110,-/ deuter.com

Yoder Pilates als beruhigender Gegenpol in regelmäßigen Abständen oder Spinning und Disco-

Cycling zu heißen Rhythmen an verregneten Tagen sind weitere Sportarten, die den Körper fit halten. Für die Kräftigung ist auch Aerial Yoga eine Abwechslung. Dieses Training mit einem von der Decke hängenden Tuch kann ohne Erfahrung begonnen werden. Sie werden erstaunt sein, wie schnell sich Fortschritte erzielen lassen und wie angenehm das Gefühl in den Kopfüber-Positionen ist, die außerdem die Organe entlasten. Und wie einfach es ist, mit dieser Sportart in den Handstand zu gelangen. Der Perspektivenwechsel ist beim Aerial Yoga immer wieder überraschend und auch entspannend.



Herbstlicher Trainingsplan


Um absackende Begeisterung nach dem herrlichen Sommer mit vielen Sonnenstunden, Bade- und Sporttagen zu verhindern, gilt es, die Motivation weiterhin hochzuhalten. Hier empfiehlt es sich, einen an die Jahreszeit angepassten Trainingsplan zu erstellen. Denn der Herbstblues soll kein Vorwand sein, um in Inaktivität zu verfallen und er bleibt auch meist aus, wenn Sie sich ausreichend im Freien aufhalten. Unser Tipp: Stecken Sie sich realistische Ziele und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn das Wetter Ihre Pläne durchkreuzt. Dann wird einfach auf ein Trainingsprogramm zuhause mit eigenem Körpergewicht umgestellt oder z. B. ein Tanz-Workout auf YouTube ausgewählt, das Laune macht. Wichtig ist es, dass Sie sich die vorgenommen Termine nicht vermiesen lassen, sollten Nebel oder Regen aufziehen.


Was zieh ich an?


Eines ist gewiss: Die Ausrede bezüglich der fehlenden richtigen Kleidung können wir nicht gelten lassen, da es schon unzählige Labels gibt, die sich nachhaltigen Sportkollektionen verschrieben haben. Wir holen einige vor den Vorhang, um zu zeigen, was alles möglich ist. Und eine Faustregel wollen wir Ihnen ebenfalls noch mit auf den Weg geben: Frieren Sie zu Beginn des Trainings ein wenig, so sind Sie richtig angezogen. Zwiebellook und eine Kopfbedeckung sind im Herbst eine angenehme Sache, um sich nicht im verschwitzten oder ausgekühlten Zustand zu verkühlen.


Die richtigen Accessoires haben ebenfalls das Zeug, die Motivation zu steigern. Zero-Waste-Accessoires wie Stirn- und Halsbänder, die leicht auskühlende Körperstellen bedecken oder die Atemwege bei kühler Luft am Morgen schützen, sind gute Begleiter bei herbstlichen Aktivitäten. Leichtes Marschgepäck belastet den Rücken nicht unnötig. Hip Bags beispielsweise sind beim Spazieren, Laufen oder Radeln angenehm zu tragen. Der Schwerpunkt rutscht tiefer, was ideal ist, um bei rasanter Action auf Lauf- oder Bike-Trails blitzschnell reagieren zu können. Dank freiem Rücken schwitzen Sie auch weniger. Deuter hat hier mit der neuen Pulse-Serie drei Hüfttaschen-Modelle für Touren mit kleinem Gepäck im Sortiment. Sie sind groß genug, um Trinkflasche, Energieriegel, Ersatzschlauch und Reparatur-Tools bis zur dünnen Regenjacke verstauen zu können. Beim Handling sind Hüfttaschen ebenfalls vorteilhaft, dass sich der Gurt einfach lockern und die Tasche nach vorne drehen lässt. Kurze und mittlere Tagestouren lassen sich mit diesen Accessoires gut beschreiten. Und alle, die immer zu viel mitschleppen, können sich hier in Minimalismus üben.

Wenn Sie sich auch bei Regen und Wind nicht vom Biken abhalten lassen möchten, könnte der innovative Manteloverall von Elkline ein Kleidungsstück für Sie sein. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Designerin Bianca Gabriel entwickelt. Der „1DRY2“ ist ein transformierbarer, wind- und wasserdichter Mantel, der bei einsetzendem Regen mit wenigen Handgriffen zu einem praktischen Ganzkörper-Regenschutz wird. Außerdem wurde er so konzipiert, dass nach überstandenem Regenguss und der Rückumwandlung alle nassen Außenflächen vom Körper weg zeigen und man nicht doch noch nass wird.


Weiter praktische, fahrradspezifische Features sind die extralangen Ärmel mit Handregenschutz, die verstellbare Kapuze mit ausreichend Platz für verschiedene Helmmodelle und eine Schlaufe im Rücken zur Anbringung eines extra Rücklichts. Das Unisex-Modell hat auch eine Beinweitenverstellung am Hosensaum. Wird es nicht benötigt, wird es in die Kapuze gerollt transportiert. Spannend finden wir diesen Herbst auch die erste Sportkollektion von Ecoalf, die aus natürlichen und recycelbaren Fasern besteht und mit der im Vergleich zu herkömmlich produzierter Sportbekleidung rund 230 Tausend Liter Wasser und 35 Tonnen CO2 eingespart werden konnte. Im Yoga-Segment ist auch das Label Wellicious interessant, das über eine „Cradle to Cradle“-Zertifizierung verfügt. Neben dem Zeigen von Produktneuheiten ist uns natürlich auch der ökologische Background wichtig, daher haben wir eine Expertin auf diesem Sektor die folgende Frage gestellt.

Der 1DRY2-Manteloverall des Outdoorlabels Elkline in Zusammenarbeit mit der Designerin Bianca Gabriel ist eine Kombination aus wasserdichtem Funktionsmantel und integrierter Regenhose. // EUR 479,- elkline.de I 1DRY2.com

 

Bequem, atmungsaktiv und stilvoll

Das sMerino 160 Shirt Etera aus dem Hause SCROC zeichnet sich als perfekter Begleiter für alle Jahreszeiten und Aktivitäten aus. Mit seiner einzigartigen Mischung aus 87% Merinowolle und 13% recyceltem Polyamid liefert es nicht nur eine ausgezeichnete Passform, sondern besticht auch durch seine Langlebigkeit. In der Praxis bestätigten unsere Tester den angenehmen Tragekomfort und lobten insbesondere die hohe Qualität, die in Details wie sauberen Nähten, hervorragenden Farbintensität und einem sorgfältigen Aufdruck zum Ausdruck kommt. Trotz seines unauffälligen Schnitts ist das Shirt leicht dehnbar und passt sich jeder Bewegung an, wodurch es sich hervorragend für einen aktiven Lebensstil eignet. //EUR 59,00 | scroc.eu

 

Das Modelabel Ecoalf hat seine erste Sportkollektion mit den Schwerpunkten Radfahren, Laufen und Yoga auf den Markt gebracht. //ab EUR 55,- | ecoalf.com

 

Die Radjacke „The Cyclist“ ist eines der Signature-Pieces von Montreet. Die Details wie vorgezogene Ärmel und unterschiedliche Jackenlänge vorne und hinten zeigen, dass man sich hier bei den Schnitten extrem gut an der jeweiligen Sportart orientiert. //ab EUR 59,- | montreet.net

 

Merinospezialist Smartwool sorgt für natürliche Geruchshemmung und optimalen Feuchtigkeitstransport bei sämtlichen Aktivitäten.



//EUR 59,95




 

Vivobarefoot: Neuer 3D-Scan für Schuhe


Die Marke Vivobarefoot hat unter dem Namen Vivobiome ein neues Tool entwickelt, welches mithilfe von KI- und 3D-Technologie die Schuhproduktion revolutionieren soll. Durch innovative 3D-Scans der Füße ist es somit möglich, passgenaue Schuhe für die jeweiligen Kunden anzufertigen. Verschwenderische Massenproduktionen und die damit verbundene Umweltverschmutzung soll dadurch eingedämmt werden. Zu Beginn haben 200 Personen die Möglichkeit, die ersten auf diese Weise gefertigten Modelle zu testen. Ende 2024 ist dann die Markteinführung in den USA und in Europa geplant.

 

Was unterscheidet nachhaltige Sportmode von konventioneller?


Dies beantwortet Nadine Schratzberger, Gründerin des Sportlabels Montreet, kurz und prägnant: „Ich würde sagen, Dinge wie Materialien und Produktion liegen hier auf der Hand. Es werden recycelte und natürliche Materialien verwendet und soziale Standards in der Produktion gesichert. Punkte, die ich aufzeigen möchte, sind Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit, Kreislaufwirtschaft und transparente Lieferketten.“ Was steckt hinter diesen Schlagworten, die eine immer stärkere Rolle in der Textilbranche spielen? „Nachhaltige Sportmode ist in der Regel qualitativ hochwertiger und langlebiger. Durch sorgfältige Materialauswahl und Verarbeitung wird eine bessere Haltbarkeit erreicht, was zu einer längeren Lebensdauer der Kleidungsstücke führt. Darüber hinaus wird in der nachhaltigen Sportmode oft Wert auf die Reparierbarkeit gelegt, um Kleidungsstücken eine längere Lebensdauer zu ermöglichen. In Bezug auf die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ist der positive Effekt, dass Kleidungsstücke entweder recycelbar sind oder nach ihrer Nutzung in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können, um neue Produkte oder Materialien herzustellen. Dies reduziert die Menge an Abfall und fördert die Nutzung vorhandener Ressourcen. Unternehmer, die Wert auf eine transparente Lieferkette liegen, informieren über den Herstellungsprozess, die Materialherkunft und die Arbeitsbedingungen. Durch diese Transparenz können Verbraucher informierte Entscheidungen treffen und sicherstellen, dass ihre Kleidung unter fairen und nachhaltigen Bedingungen hergestellt wurde.“ (Mehr zur Philosophie der engagierten Unternehmerin finden Sie im Interview im Anschluss.)





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