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Arktis im Wandel – Eisbären unter Druck

  • Autorenbild: Philipp Lumetsberger
    Philipp Lumetsberger
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Eisbären erleben derzeit gefährliche Zeiten, denn die Arktis hat sich dramatisch verändert. Mit dem schwindenden Packeis verlieren sie ihren natürlichen Lebensraum und stranden immer häufiger an Land. Dort finden sie kaum ausreichend Nahrung und kommen aus Hunger immer näher an menschliche Siedlungen heran – ein Risiko für beide Seiten. Rund um Whale Cove an der Hudson Bay leben beispielsweise bereits über 600 Eisbären in unmittelbarer Nähe von Menschen, wodurch das Konfliktpotenzial stetig wächst.


40% der Arktis sind seit Beginn der Satellitenaufzeichnung laut WWF bereits verschwunden. Mit dem Rückgang des Packeises fehlt den Eisbären zunehmend Lebensraum zum Jagen. Um Mensch und Tier zu schützen, setzt die Umweltschutzorganisation auf Tracking, Monitoring und DNA-Analysen, die wichtige Daten zu den Tieren liefern. Patrouillen und ein Frühwarn-Radar sichern Siedlungen, während neue Schutzgebiete den Eisbären wieder mehr Lebensraum bieten sollen. Bild: Klein Hubert WWF  Bild: Parinya Pawangkhanant
40% der Arktis sind seit Beginn der Satellitenaufzeichnung laut WWF bereits verschwunden. Mit dem Rückgang des Packeises fehlt den Eisbären zunehmend Lebensraum zum Jagen. Um Mensch und Tier zu schützen, setzt die Umweltschutzorganisation auf Tracking, Monitoring und DNA-Analysen, die wichtige Daten zu den Tieren liefern. Patrouillen und ein Frühwarn-Radar sichern Siedlungen, während neue Schutzgebiete den Eisbären wieder mehr Lebensraum bieten sollen. Bild: Klein Hubert WWF  Bild: Parinya Pawangkhanant

 Bild: Parinya Pawangkhanant
 Bild: Parinya Pawangkhanant

Umwelttechnik im Aufwind


Umwelttechnologien entwickeln sich trotz politischen Gegenwinds zu einer der

dynamischsten Zukunftsbranchen. Laut einer Analyse der Boston Consulting Group und des Weltwirtschaftsforums überschritten die weltweiten Umsätze 2024 erstmals die Marke von fünf Billionen US-Dollar. Damit ist die Branche nach der Informationstechnologie die zweitschnellst wachsende weltweit. Bis 2030 erwarten Expertinnen und Experten ein Marktvolumen von rund sieben Billionen US-Dollar.


Die Berechnung umfasst Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasen in acht Bereichen: Verkehr und Logistik, Energieversorgung, Klimafolgenanpassung wie Hochwasserschutz, Industrie und Bau, Finanzwesen, Recycling und Abfallmanagement, Landwirtschaft sowie CO₂- und Methan-Management. Trotz ambitionierter Klimaziele hat die EU laut der Studie technologisch gegenüber China das Nachsehen. Auch Deutschland büßt an Wettbewerbsfähigkeit ein – bedingt durch hohe Strompreise, lange Genehmigungsverfahren und fehlende Investitionsanreize.


Milliarden US-Dollar hat China im Jahr 2024 in den Ausbau CO2-freier Energieversorgung investiert – deutlich mehr als jede andere Weltregion. Dahinter folgen Europa mit 410 Milliarden und die USA mit 310 Milliarden US-Dollar. China gibt damit nicht nur das meiste Geld für Umwelttechnologien aus, sondern setzt Investitionen auch schneller um und festigt so seine führende Rolle im Bereich grüner Technologien. Bild: Parinya Pawangkhanant
Milliarden US-Dollar hat China im Jahr 2024 in den Ausbau CO2-freier Energieversorgung investiert – deutlich mehr als jede andere Weltregion. Dahinter folgen Europa mit 410 Milliarden und die USA mit 310 Milliarden US-Dollar. China gibt damit nicht nur das meiste Geld für Umwelttechnologien aus, sondern setzt Investitionen auch schneller um und festigt so seine führende Rolle im Bereich grüner Technologien. Bild: Parinya Pawangkhanant

 Bild: Parinya Pawangkhanant
 Bild: Parinya Pawangkhanant

Pate werden für Leoparden


Im WWF-Auenreservat Marchegg (Niederösterreich) gedeihen Natur und Artenvielfalt auf rund 1.100 Hektar. Besonders die Storchenkolonie profitiert von den Schutzmaßnahmen: 2024 zählte der WWF 54 Brutpaare – ein Rekord seit 1999. Während im March-Thaya-Raum die Population sinkt, finden die Störche hier und in der Stadt Marchegg ideale Bedingungen vor. Dazu tragen Nisthilfen in 10 bis 20 Metern Höhe ebenso bei wie der Erhalt von Wiesen, Wäldern und Teichen. Das Reservat bleibt damit ein wertvoller Rückzugsort für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.


Jungstörche wurden 2024 im WWF-Auenreservat Marchegg gezählt. Dies ist der höchste Stand seit knapp 30 Jahren. Für die Störche stehen im gesamten Naturschutzgebiet in etwa 50 Nistplätze zur Verfügung. Sobald ein Storchenpaar in einem solchen einzieht, wird er jahrzehntelang von den Tieren bewohnt, gepflegt und ausgebaut. Bild: Parinya Pawangkhanant
Jungstörche wurden 2024 im WWF-Auenreservat Marchegg gezählt. Dies ist der höchste Stand seit knapp 30 Jahren. Für die Störche stehen im gesamten Naturschutzgebiet in etwa 50 Nistplätze zur Verfügung. Sobald ein Storchenpaar in einem solchen einzieht, wird er jahrzehntelang von den Tieren bewohnt, gepflegt und ausgebaut. Bild: Parinya Pawangkhanant

 
 
 

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