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  • AutorenbildMichaela Hocek

5 Tipps für einen grünen Waschgang

1) Am wichtigsten ist es, gründlich zu überlegen, ob die getragene Kleidung wirklich schon reif für die Waschmaschine ist. Oft reicht es, sie zum Auslüften aufzuhängen, einzelne frische Flecken mit Wasser zu behandeln oder bereits eingetrocknete mit einem Fleckenmittel auszuwaschen. Wenn das Bedürfnis nach frischem Duft bei T-Shirts, Bettwäsche oder Sofakissen besteht, können ein paar Tropfen Weichspüler mit Wasser aufgefüllt in einer Sprühflasche oder auch Lavendelwasser Abhilfe schaffen. Auch leichte Falten können so zum Verschwinden gebracht werden.


2) Viel zu oft wird Waschmittel überdosiert. Dies bemerkt man an Waschmittelflecken an der Kleidung, ausgebleichten Stellen oder auch unangenehmen Gerüchen. Vor allem nachhaltige Marken haben sich auf die geringe Dosierung spezialisiert. Es lohnt sich auch, den Härtegrad des Wassers zu ermitteln und sich an folgende Faustregel zu halten: Je schmutziger die Wäsche und härter das Wasser, umso mehr Waschmittel wird benötigt.



3) Die Wahl des richtigen Waschprogramms ist eine Kür. Kochwäsche ist so gut wie nie nötig, außer bei stark verschmutzten Textilien und zwei Mal pro Jahr zur hygienischen Reinigung der Waschmaschine. Ansonsten sind 30 °C bis 40 °C für Feinwäsche, Shirts, Hosen, Socken, Unterwäsche und Wolle völlig ausreichend. Für Bettwäsche, Hand- und Geschirrtücher empfehlen Waschprofis 60 °C.


4) Waschstreifen sind sehr leicht, einfach handzuhaben und für jede Waschmaschinenart sowie für die Handwäsche geeignet. Äußerst praktisch sind sie im Urlaub, aber auch zuhause benötigen sie wenig Platz. Bei geringen Mengen können sie auch halbiert werden. Extra Weichspüler zu verwenden, ist nicht nötig. Beim Transport fallen durch die praktischen Maße weniger Emissionen an. In der Regel wird bei biologisch abbaubaren Waschstreifen auch auf Bleichmittel, Phosphate, Konservierungsstoffe und Parabene verzichtet und so die Umwelt geschont.


5) Die umweltfreundlichste Methode Wäsche zu trocknen, ist im Freien. Es gibt nichts Angenehmeres als den Duft sonnengetrockneter Textilien. Ist das aufgrund der wohnlichen Gegebenheiten nicht möglich, ist das Aufstellen des Wäscheständers vor dem geöffneten Fenster zu empfehlen. Im Winter hilft die aufgehängte Wäsche die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen. Aber Achtung: Es besteht die Gefahr von Schimmelbildung, deshalb sollten (vor allem unbeheizte Räume wie Keller oder Abstellraum) gut durchgelüftet werden. Extra zu heizen, um die Wäsche schneller zu trocknen, ist umwelttechnisch kontraproduktiv.

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