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Mundgesundheit: Schlüssel zu mehr Wohlbefinden

Autorenbild: Michaela Hocek
Michaela Hocek
vor 2 Tagen
5 Min. Lesezeit

Mundhygiene ist das perfekte Zusammenspiel aus Reinigung und Pflege der Zähne und des Zahnfleisches, der Zunge sowie der Mundschleimhaut. Regelmäßige Zahnarztbesuche und professionelle Zahnreinigungstermine zählen ebenfalls dazu.


Parodontitis (chronische Entzündungen des Zahnhalteapparates), Karies (der erschreckendere und zum gründlichen Putzen motivierende Ausdruck „Zahnfäule“) und Gingivitis (bakterielle Entzündung des Zahnfleischs, die von Rötung, Schwellung und Zahnfleischbluten begleitet wird) sind nicht nur lokal auftretende Probleme, sondern können sich auf den gesamten Körper auswirken. Im Mundbereich auftretende Infektionen können sich durch Bakterien und Entzündungsstoffe über den Blutkreislauf und die Atemwege ausbreiten und so Folgeerkrankungen auslösen oder den Stoffwechsel negativ beeinflussen. So hat sich beispielsweise gezeigt, dass chronische Parodontitis den Blutzuckerwert verschlechtert oder Diabetiker:innen zu Zahnfleischentzündungen neigen.


Bild: Shutterstock.com
Bild: Shutterstock.com

Schwangere mit unbehandelter Parodontitis haben ein höheres Frühgeburtsrisiko. Neueste Erkenntnisse zeigen auch, dass Mundgesundheit in der Menopause von besonderer Bedeutung ist. Mit dem Rückgang der Östrogenkonzentration kann durch eine veränderte Speichelzusammensetzung Mundtrockenheit entstehen, die den Mund anfälliger für Infektionen wie Candida und das Mundbrenn-Syndrom (BMS) macht. Dr. Bettina von Seefried, Schweizer Gynäkologin und Gründerin von gynxtra (gynxtra.ch) plädiert daher dafür, „dass wir uns bewusst werden müssen, dass die Zähne sich in der Menopause verschlechtern. In einer aktuellen Studie wurden Frauen pre- und postmenopausal verglichen und Frauen haben postmenopausal ganz klar eine schlechtere Mundgesundheit!“ Die Schweizer Marke Swissdent hat für diese besondere Lebensphase passende Produkte parat. „Unsere Mundspülung ‚Swissdent Extreme‘ unterstützt die Mundhygiene in der Menopause, indem sie das Bakterienwachstum und die Plaquebildung hemmt. Der Alterung des Zahnschmelzes wirkt die Zahnpasta ‚Swissdent Crystal‘ entgegen. Zudem reduziert sie die Empfindlichkeit und die patentierte biomimetische Remineralisierungstechnologie versorgt die Zähne mit Nährstoffen.“, erzählt Astrid von Stockar, CEO von Swissdent.


Ayurvedischer Ansatz


Auch im Gespräch mit Ewa Bellut, COO von Spavivent, einem auf Naturkosmetik und Ayurveda spezialisierten Unternehmen, zeigt sich, dass bewusste Körperpflege bereits im Mund beginnt. „Der Mund gilt als die Eingangspforte des Körpers und nimmt deshalb seit Jahrtausenden einen besonderen Stellenwert in der täglichen Pflegeroutine ein. Die morgendliche Mundpflege ist weit mehr als das Zähneputzen allein – sie ist ein fester Bestandteil einer achtsamen Lebensweise.“, so Bellut. Zu den klassischen ayurvedischen Pflegeschritten gehören neben der Reinigung der Zähne auch das Säubern der Zunge sowie eine sorgfältige Pflege des gesamten Mundraums. Diese Rituale werden täglich durchgeführt und bewusst in den Tagesbeginn integriert. „Mit den natürlichen Zahnpflegeprodukten von ‚Apeiron Auromére‘ lässt sich diese traditionelle Pflegeroutine einfach in den modernen Alltag einbinden. Das Sortiment umfasst ayurvedische Zahncremes, Zungenschaber, Zahnseide, Mundspülungen sowie Zahnbürsten mit 20.000 ultrafeinen Borsten für eine besonders sanfte Reinigung. Ergänzend sorgt eine pflegende Lippenpflege dafür, dass auch die empfindliche Haut der Lippen in das tägliche Pflegeritual einbezogen wird.“, führt sie den ayurvedischen Ansatz aus.


  • Bild: Curaprox

Gesunde Mundflora


Ein weiterer Experte auf dem Gebiet der Mundhygiene ist Dr. Gerhard Schneider, Zahnarzt und Mitentwickler der bioemsan-Zahncremes. In diesen ist die Wirkung von biologischen Kräutern und effektiven Mikroorganismen gebündelt. Was man unter Fibroblastentätigkeit versteht? „Wird diese aktiviert, wird der Aufbau neuer Zellen gefördert und für ein Gleichgewicht im Mund gesorgt. Je länger die Zahncreme im Mund verweilt, desto besser ist der Effekt.“, so Schneider. Gefragt nach Tipps für präventive Maßnahmen, nennt er vier essentielle Hilfsmittel: „Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten. Sie sollten individuell auf den Menschen abgestimmt sein. Z. B. benötigen Patient:innen mit parodontologischen Vorerkrankungen andere Zahnbürsten und Hilfsmittel als Patient:innen mit empfindlichen Zahnhälsen oder hoher Kariesaktivität. Der Reinigungseffekt wird durch die geeignete Zahnpasta wesentlich unterstützt.“ Kann man auch mit der Ernährung einen Beitrag zur Zahngesundheit leisten? „Mineralien und Vitamine sind wichtig, um das Dentin und den Zahnschmelz zu erhalten. Die Aufnahme fettlöslicher Vitamine wie Vitamin A, D und E ist daher empfehlenswert. Vitamin A ist wichtig für die Zellerneuerung und -regeneration, die Speichelproduktion sowie den Schutz von Haut- und Schleimhäuten. Vitamin D wird für gesunde Zähne und Knochen benötigt. Vitamin E gehört zu den Antioxidantien. Es stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen. Obst, Fruchtsäfte, Limonaden, Energy Drinks, Wein oder Essig greifen den Schmelz an. Kalziumhaltige Lebensmittel wie Mandeln, Karotten, grünes Blattgemüse, Käse und Basilikum mindern den Säureangriff.“, so der Experte.


Ein letzter Tipp, der von mehreren Expert:innen angesprochen wurde und uns so nicht geläufig war: Nach dem Zähneputzen sollte der Mund nicht mit Wasser ausgespült werden, um die pflegenden Wirkstoffe länger im Mundraum verweilen zu lassen. Ausspucken ist ausreichend, um gelöste Plaquebestandteile und Bakterien loszuwerden.

Bild: apeiron
Bild: apeiron

Ganzheitliches Verständnis


Die ayurvedische Mundpflege steht für Achtsamkeit, Natürlichkeit und bewusste Selbstfürsorge. Sie lädt dazu ein, die Mundpflege als festen Bestandteil einer ganzheitlich orientierten Lebensweise zu verstehen. „Apeiron Auromére“ verbindet dieses traditionelle Wissen mit ausgewählten natürlichen Produkten und begleitet so die tägliche Pflegeroutine – inspiriert von der jahrtausendealten Philosophie des Ayurveda.

Bild: bioemsan
Bild: bioemsan

Frei von mikrotoxischer Chemie und Fluoriden


Zahncremen von Bioemsan gibt es in drei Varianten: basisch mit Pfefferminz-Kamille, homöopathisch ohne Menthol und Plus für Veganer:innen und Kinder. Die verwendeten Rohstoffe aus kontrolliert biologischem oder Demeter-Anbau sind schonend verarbeitet, frei von synthetischen Emulgatoren, Tensiden, Duft- und Farbstoffen. Die für empfindliche Haut und Allergiker:innen geeigneten Produkte sind tierversuchs- und gentechnik-frei.

Bilder: Michael Dvorak
Bilder: Michael Dvorak

Tiefer RDA-Wert


Die besonders schonenden Whitening-Zahnpasten von Swissdent unterstützen die Mundhygiene durch einen tiefen RDA-Wert zwischen 14 und 40. Dieser gibt Aufschluss darüber, in welchem Grad der Zahnschmelz durch eine Pasta abgerieben wird. Außerdem sind die Zahnpasten u. a. mit Koenzym Q10 und Vitamin E angereichert, um das Zahnfleisch vital zu erhalten. „Swissdent Crystal“ wirkt dem Mineralverlust des Zahnschmelzes entgegen und repariert diesen sogar.

Bild: Curaprox
Bild: Curaprox

Holz und Recycling-Edition


Die Schweizer Mundpflegemarke Curaprox hat gemeinsam mit der Künstlerin Lisa Congdon eine Recycling-Edition lanciert, die mit 5.460 ultrafeinen Curen-Filamenten eine sehr dichte Reinigungsoberfläche schafft, die sanft zu Zähnen und Zahnfleisch ist, während präzise geputzt wird. Nachhaltig und langlebig sind auch die Modelle aus Buchenholz mit kompaktem Bürstenkopf und 4.400 feinen Curen-Filamenten.

5 Fakten zur Mundgesundheit


Bild: Xandra M. Linsin
Bild: Xandra M. Linsin

Herz & Gefäße

Bakterien aus Zahnfleisch-entzündungen (Parodontitis) können ins Blut gelangen und Entzündungen der Gefäße fördern – das erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.


Verdauung

Gutes Kauen ist der erste Schritt der Verdauung – wer wegen Zahnschmerzen oder fehlender Zähne schlecht kaut, belastet Magen und Darm stärker.



Blutzucker & Diabetes

Parodontitis und Diabetes verstärken sich gegenseitig: Entzündungen im Mund erschweren die Blutzucker-kontrolle, und umgekehrt begünstigt hoher Blutzucker Zahnfleischerkrankungen.


Schlaf & Kiefer

Fehlstellungen und nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) können Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Verspannungen im Nacken auslösen.


Gehirn & Demenz

Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und erhöhtem Alzheimerrisiko.

5 Fakten zur optimalen Zahnroutine


  • Wie geläufig ist Ihnen die „2 x 2“-Formel? Sie besagt, dass die Zähne mindestens zwei Mal täglich für zwei Minuten geputzt werden sollen. Morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen.


  • Zähne nach Mahlzeiten erst nach frühestens 30 Minuten putzen, da davor der Schmelz durch die während des Essens entstehenden Säuren aufgeweicht ist.


  • Mit zahnfreundlichen Kaugummis kann der hohe Säurespiegel gesenkt werden. Kaugummis mit Xylit regen die Speichelproduktion an, was aufgrund der darin enthaltenen Mineralien zur Remineralisation des Zahnschmelzes beiträgt.


  • Wichtig ist, darauf zu achten, dass zu hoher Anpressdruck vermieden wird. Ein Trick für den richtigen Druck ist, die Zahnbürste mit drei Fingern, ähnlich wie bei der Bleistifthaltung, zu halten. Denn dann stimmt der Druck.


  • Für die Reinigung der Zahnzwischenräume sind Interdentalbürsten sehr gut geeignet. Ist der Platz zwischen den Zähnen zu gering, ist die Zahnseide angenehmer in der Anwendung.

 
 
 

1 Kommentar


Claudeb Iahhan
vor 2 Tagen

Ich finde den ganzheitlichen Blick auf die Mundgesundheit besonders interessant. Oft denkt man beim Zähneputzen nur an die Zähne selbst, dabei gehören Zahnfleisch, Zunge und regelmäßige Kontrollen genauso dazu. Gerade der Hinweis auf Veränderungen während der Menopause zeigt, wie wichtig es ist, die Mundpflege an unterschiedliche Lebensphasen anzupassen. Für etwas völlig anderes: rollinocasino

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