Grüne Technologien auf Wachstumskurs
- Philipp Lumetsberger

- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Die Eisbären erleben derzeit gefährliche Zeiten, denn die Arktis hat sich dramatisch verändert. Mit dem schwindenden Packeis verlieren sie ihren natürlichen Lebensraum und stranden immer häufiger an Land. Dort finden sie kaum ausreichend Nahrung und kommen aus Hunger immer näher an menschliche Siedlungen heran – ein Risiko für beide Seiten. Rund um Whale Cove an der Hudson Bay leben beispielsweise bereits über 600 Eisbären in unmittelbarer Nähe von Menschen, wodurch das Konfliktpotenzial stetig wächst.


Umwelttechnik im Aufwind
Umwelttechnologien entwickeln sich trotz politischen Gegenwinds zu einer der
dynamischsten Zukunftsbranchen. Laut einer Analyse der Boston Consulting Group und des Weltwirtschaftsforums überschritten die weltweiten Umsätze 2024 erstmals die Marke von fünf Billionen US-Dollar. Damit ist die Branche nach der Informationstechnologie die zweitschnellst wachsende weltweit. Bis 2030 erwarten Expertinnen und Experten ein Marktvolumen von rund sieben Billionen US-Dollar.
Die Berechnung umfasst Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasen in acht Bereichen: Verkehr und Logistik, Energieversorgung, Klimafolgenanpassung wie Hochwasserschutz, Industrie und Bau, Finanzwesen, Recycling und Abfallmanagement, Landwirtschaft sowie CO₂- und Methan-Management. Trotz ambitionierter Klimaziele hat die EU laut der Studie technologisch gegenüber China das Nachsehen. Auch Deutschland büßt an Wettbewerbsfähigkeit ein – bedingt durch hohe Strompreise, lange Genehmigungsverfahren und fehlende Investitionsanreize.





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