Fermentierter Tee mit langer Tradition
- Nadine Wagner

- vor 19 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das vermutlich aus China stammt und sich später über Asien und Europa verbreitete. Für die Herstellung werden gesüßter Tee und eine Kultur aus Hefen und Bakterien miteinander vergoren. Dabei entsteht der typisch fein säuerliche und leicht prickelnde Geschmack. Voelkel produziert seit mehr als 20 Jahren Kombucha nach einem alten asiatischen Rezept. Das Familienunternehmen aus dem Wendland arbeitet seit vier Generationen mit Bio- und Demeter Rohstoffen und stellt seine Getränke in der eigenen Mosterei her.

Vier Sorten im Geschmackstest
Für unseren Test standen vier unpasteurisierte RAW Kombuchas im Kühlschrank. Sie enthalten lebendige Mikroorganismen und müssen deshalb gekühlt werden. Aufgrund der natürlichen Fermentation können außerdem geringe Mengen Alkohol enthalten sein.
Ingwer Lemongras fällt schon beim ersten Schluck durch sein intensives Ingweraroma auf. Die Schärfe bleibt jedoch angenehm mild, während Lemongras für zusätzliche Frische sorgt. Himbeere Cassis schmeckt deutlich säuerlich und intensiv nach dunklen Beeren. Wer kräftige Fruchtaromen mag, dürfte an dieser Sorte Gefallen finden. Laut Hersteller werden für die beiden Varianten neben Tee und Kräutern auch Ingwer und Lemongras beziehungsweise Himbeeren und schwarze Johannisbeeren verarbeitet.
Unser Redaktionsfavorit ist Heidelbeere Lavendel. Der Kombucha verbindet einen leicht säuerlichen Grundton mit fruchtigem Heidelbeeraroma, während der Lavendel dezent bleibt. Besonders gut schmeckte er uns mit ein paar frischen Heidelbeeren aus dem Garten im Glas.
Grapefruit Hopfen schlägt eine deutlich herbere Richtung ein. Die Sorte ist aromatisch und erfrischend, aber auch ausgesprochen bitter. Das macht sie spannend, dürfte jedoch nicht jeden Geschmack treffen. Zu herzhaften Speisen können wir sie uns dennoch gut vorstellen. Für beide Sorten nennt Voelkel jeweils vier Prozent Fruchtsaft sowie Lavendelblüten beziehungsweise Hopfen.

Am besten gut gekühlt
Alle vier Sorten sind erfrischend und passen besonders gut zu warmen Sommertagen. Unser Tipp aus der Redaktion sind ein großes Glas und ein paar Eiswürfel. So kommen die fruchtigen und herben Aromen besonders angenehm zur Geltung. Insgesamt bietet die Reihe eine abwechslungsreiche Alternative zu süßen Limonaden.



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