Schlafstörungen bei Frauen: Studie untersucht Einfluss von Vitalpilzen auf die Schlafqualität
- Redaktion

- vor 1 Tag
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Schlafstörungen betreffen Frauen besonders häufig – dennoch gilt weiblicher Schlaf in der Forschung lange als unterbeleuchtet. Eine klinische Beobachtungsstudie des Biotechnologieunternehmens Hifas da Terra widmet sich nun gezielt der Frage, wie sich die nächtliche Erholung von Frauen verbessern lässt. Untersucht wurde unter Alltagsbedingungen der Einsatz von Vitalpilz-Extrakten.

An der sogenannten Hifas-Equilibrium-Studie nahmen 30 Frauen im Alter zwischen 27 und 69 Jahren teil, die unter Ein- oder Durchschlafproblemen litten. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen nahmen sie täglich ein Präparat mit Extrakten aus Reishi, Löwenmähne und Cordyceps ein. Die Schlafqualität wurde zu Beginn und am Ende der Untersuchung mithilfe eines international etablierten Fragebogens erfasst.
Schlafprobleme bei Frauen lange unterschätzt
Die Auswertung deutet auf Verbesserungen der subjektiven Erholungsqualität hin. Besonders beim Einschlafen, bei der Dauer der nächtlichen Ruhephasen und beim Gefühl des Ausgeruhtseins am Morgen berichteten Teilnehmerinnen von Veränderungen. Gleichzeitig ging der Einsatz von Schlafmitteln im Verlauf der Untersuchung zurück: Ein Teil der Frauen, die zuvor regelmäßig Medikamente genutzt hatten, konnte darauf verzichten. Nebenwirkungen wurden laut Studienbericht nicht festgestellt.

Die Ergebnisse werfen auch ein Licht auf den sogenannten „Gender Sleep Gap“. Forschende weisen seit Jahren darauf hin, dass Schlafprobleme bei Frauen oft anders auftreten als bei Männern und daher in Diagnose und Therapie leichter übersehen werden. Müdigkeit, emotionale Erschöpfung oder Konzentrationsprobleme stehen häufig stärker im Vordergrund als klassische Symptome wie Schnarchen oder Atemaussetzer.
Die Beobachtungsstudie liefert damit erste Hinweise darauf, dass weiblicher Schlaf stärker in den Fokus der Forschung rücken sollte – und dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Schlafmedizin künftig differenzierter berücksichtigt werden müssen.



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