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  • AutorenbildAndreas Sturm

5 Apps, die die Umwelt schonen

Das Wetter in den vergangenen Jahren zeigt, dass der Klimawandel inzwischen jeden erreicht hat. Deshalb machen sich immer mehr Menschen Sorgen um die Umwelt und wollen auch ihren Beitrag leisten und ihr Leben nachhaltiger gestalten. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind nicht nur in unserem Leben, sondern auch auf unseren Smartphones angekommen. Die Geräte haben wir immer dabei und so können wir jederzeit und überall nachhaltige Programme nutzen. Die Bedienung ist einfach und jeder kann so seinen persönlichen Beitrag dazu leisten, die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, zu schonen. Die Anwendungen fördern und unterstützen ein umweltfreundliches Verhalten, denn sie helfen die Nahrungsmittelverschwendung zu mindern, den CO2-Ausstoß zu verringern, regionale und ökologische Bertriebe zu unterstützen, Plastik und Müll zu vermeiden und die Emissionen zu verringern. Wir stellen fünf dieser nachhaltigen Apps vor.



Too Good To Go

Unverkaufte Lebensmittel wandern noch viel zu häufig in den Müll, obwohl sie meist noch genießbar sind und lecker schmecken würden. Diese Verschwendung will „too good to go“ zumindest vermindern und die Umwelt damit schonen. Restaurants, Hotels, Cafés und Geschäfte können hier bequem überschüssige Lebensmittel zu einem sehr günstigen Preis an Selbstabholer anbieten. Die App ist inzwischen in neun europäischen Ländern verfügbar. Wie wäre es beispielsweise mit einem Backwaren-Sortiment für 4 statt 12 Euro? Nutzer können auch sehen, welche Betriebe in ihrer Umgebung zurzeit Überraschungstüten anbieten. Wer sich für ein Angebot entschieden hat, der kann über die App auch gleich bezahlen und braucht sich das Gewünschte dann nur noch direkt beim Anbieter abholen.


Note: Hervorragend || Preis: gratis || In-App-Käufe: nein


 

Buycott

Wer bei seinen Einkäufen besonders darauf achtet, ob die Hersteller nach ökologischen oder ethischen Kriterien produzieren, der sollte sich die App „buycott“ installieren. Die App liefert vor dem Kauf eines Produktes Angaben darüber, welcher Konzern hinter dem Angebot steht. Informiert wird dann, ob der Hersteller kritisch zu bewerten ist. Denn, wenn Kunden Produkte boykottieren, dann kann das große Auswirkungen auf den Umsatz des Konzerns haben und ihn hoffentlich zum Umdenken bewegen. Um die Informationen zu erhalten, muss lediglich der Strichcode des Produktes mit der Kamera eingescannt werden. Alternativ kann auch die Barcode-Nummer eingegeben werden. Zu den enthaltenen Nährstoffen und Zutaten gibt es ­allerdings keine Informationen.


Note: Gut || Preis: gratis || In-App-Käufe: nein


 

RegioApp

Regionale Produkte sind für die Nachhaltigkeit viel günstiger, denn sie müssen nicht aufwändig über große Strecken transportiert werden. Ihr ökologischer Fußabdruck ist somit wesentlich kleiner. Mit Hilfe der „regioapp“ kann sich der Nutzer über regionale Angebote informieren. Angezeigt werden direktvermarkende Betriebe, Gastronomie, aber auch Dorfläden, Wochenmärkte oder Einzelhändler mit regionalen Produkten. Alle Betriebe werden nach Entfernung aufgelistet und ein Schloss-Symbol zeigt gleich an, ob geöffnet ist. Anhand der Straßenkarte des gewählten Betriebes lässt sich mit der Navigationsfunktion der Weg dorthin auch schnell finden. Der Nutzer kann sich direkt zum jeweiligen Betrieb klicken, um mehr über ihn zu erfahren.


Note: Hervorragend || Preis: gratis || In-App-Käufe: nein


 

Zu gut für die Tonne!

Weltweit gehen etwa ein Drittel der Lebensmittel verloren. Allein in Deutschland werden jährlich circa elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Mit der App „Zu gut für die Tonne!“ setzt sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dafür ein, Menschen dafür zu sensibilisieren und die Verschwendung zu reduzieren. Die App bietet verschiedene Hilfestellungen an. Wer in seinem Kühlschrank noch Lebensmittel hat, die nicht mehr lange haltbar sind, kann mit der Eingabe von bis zu drei Zutaten schnell passende Rezepte finden. Es ist auch möglich die Rezepte der persönlichen Ernährungsart (vegan oder lactosefrei) anzupassen. Außerdem werden Tipps zur Haltbarkeit verschiedener Zutaten gegeben.


Note: Gut || Preis: gratis || In-App-Käufe: nein


 

HappyCow


Die App „happycow“ zeigt gebündelt vegane und vegetarische Restaurants an. Wichtig ist auch eine Community-Funktion, über die man sich mit anderen Nutzern austauschen kann. Die Community umfasst mittlerweile über 600.000 Nutzer in über 180 Ländern. Neu gefundene vegane Restaurants kann man zu seinen Favoriten hinzufügen. Mit Bewertungen und Fotos ist es möglich, die Erfahrungen den veganen Mitstreitern mitteilen zu können. Mit Hilfe von Suchfiltern kann man direkt nach Standorten oder auch nach veganen oder vegetarischen Gerichten sowie nach Stichworten suchen. Die Ergebnisse werden anschließend auf einer übersichtlichen Karte dargestellt.


Note: Sehr Gut || Preis: gratis || In-App-Käufe: nein

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