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  • AutorenbildPhilipp Lumetsberger

Überfischung und politisches Missmanagement

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES), der Regierungen hinsichtlich nachhaltiger Fischfangmengen berät, schlägt Alarm. Die Fangmenge des atlanto-skandischen Herings sollte sofort um 44 Prozent gesenkt werden, um den langfristigen Bestand der Fische nicht zu gefährden. Gemäß einer Analyse des Marine Stewardship Council (MSC) haben die Heringsfänge in den letzten Jahren regelmäßig die wissenschaftlichen Empfehlungen überschritten. Mit drastischen Folgen: Seit 2008 ist der Fischbestand von 7 Mio. auf 3,7 Mio. Tonnen geschrumpft. Der MSC appelliert an die Regierungen der Fischereinationen im Nordostatlantik, sich daher schnellstmöglich auf eine nachhaltige Fangquotenaufteilung zu einigen.


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